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Nach Pattaya war nun auch in Sattahip „Land unter“

Samstag, 1. November 2014 07:07
Nach Pattaya war nun auch in Sattahip „Land unter“.

Vor knapp zwei Wochen sorgten sintflutartige Regenfälle in Pattaya für ein Verkehrschaos. Am Nachmittag sorgten weitere Regenfälle in Sattahip für ähnliche, wenn nicht sogar noch schlimmere Verhältnisse. Stundenlange Staus und stehengebliebene...

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Vietnamesische Fischer retten vor der Küste Thailands einen Amerikaner der seit ueber einer Woche hilflos im Meer treibt

Sattahip. Nur den aufmerksamen vietnamesischen Fischern verdankt ein seit einer Woche vor der Küste Thailands treibender Amerikaner sein Leben. Der Mann trieb seit über einer Woche mit seiner Yacht ohne jegliche Navigation und Lebensmittel hilflos auf dem Meer.

Vietnamesische Fischer retten vor der Küste Thailands einen Amerikaner der seit ueber einer Woche hilflos im Meer treibt

Vietnamesische Fischer retten vor der Küste Thailands einen Amerikaner der seit ueber einer Woche hilflos im Meer treibt

Etwa 15 Meilen vor der Küste Thailands entdeckte ein vietnamesischer Fischer eine hilflos im Wasser treibende Yacht. Als er sich der offenbar herrenlosen Yacht näherte, sichte er einen Amerikaner, der offenbar in großer Not war.

Der Fischer erklärte gegenüber der Presse, dass der 54-jährige Amerikaner derart ausgehungert war, dass er als erstes drei Pakete Mama-Nudeln ohne Zugabe von Wasser herunter schlang. Erst dann konnte der Mann seine Geschichte erzählen.

Er sollte zusammen mit weiteren Skippern drei Boote von den Philippinen nach Thailand überführen. Da sein Boot über keine eigene Navigation oder Funk verfügte, war es mit einem Seil mit einem anderen Boot verbunden. Bei einem schweren Sturm am 15. Dezember riss jedoch das Seil und er verlor den Kontakt zu seinen Freunden.

Seit dem trieb der Amerikaner ohne Lebensmittel auf der völlig leeren Yacht auf dem Meer. An Bord befanden sich weder ein Funkgerät, noch Treibstoff, noch irgendwelche sonstigen Navigationsmittel. Der Amerikaner trieb seitdem hilflos auf dem Meer.

Wieder an Land, konnten sich die Behörden über soviel Leichtsinn nur wundern. Es dürfte unter Skippern bekannt sein, dass gerade die Route zwischen Thailand und den Philippinen gefährlich ist. Hier muss immer mit rauer See und Stürmen gerechnet werden. Solch eine Reise kann ohne gründliche Vorbereitung und entsprechender Ausrüstung sehr schnell tödlich enden.

Der 54-jährige Amerikaner ist zumindest heilfroh, endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und konnte sich nicht oft genug bei dem vietnamesischen Fischer bedanken.

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